Wackerbad Gohlis

SV Wacker Leipzig e.V.

25. August 2017
von Nadja
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Informationen zur Klage

Um eine friedliche Koexistenz beider Vereine zu ermöglichen, möchte der Vorstand des SV Wacker Leipzig einer Bitte nachkommen und hat Namen und Textpassagen im veröffentlichten Schreiben “geschwärzt”, bzw. unkenntlich gemacht.

Dieses geschieht auf freiwilliger Basis.

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Der SV Wacker möchte, wie versprochen, über den Sachstand zur Kündigung und der damit verbundenen Räumungsklage informieren.

Bevor das Amt für Sport bzw. die Presse oder andere Politiker wieder behaupten, wir würden nicht auf Kündigungsschreiben reagieren, hier die Erwiderung auf die Klageschrift.

Wir stellen diese online, damit jeder sehen kann, wie die SPD-regierte Stadt Leipzig mit seinen Helfern beim Amt für Sport uns das Leben schwer gemacht haben und weiterhin machen. Dabei nehmen sie billigend in Kauf, dass tausende Bürger, vor allem Kinder nicht im Wackerbad baden konnten und Schulsport sowie Vereinssport unter schlechtesten Bedingungen stattfindet.

Wir können nur hoffen, dass sich die Leser an passender Stelle am 24.09.2017 revanchieren.

Vorstand SV Wacker Leipzig

>>>HIER LESEN!<<<

22. Juni 2017
von Nadja
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Spendenaufruf!

Der SV Wacker Leipzig e.V. bittet um Spenden, damit die Sportanlagen Wackerbad u. Mariannenpark gepflegt werden können und um dem Amt für Sport zu zeigen, dass wir uns nicht erpressen lassen.
Das Amt für Sport zahlt uns keine Pflegegelder und möchte uns finanziell „ausbluten“ lassen, damit die Sportanlagen frei werden für Vereine wie den FC International. Unterstützt uns in unserem Bemühen dieses zu verhindern, sonst wartet der nächste Politiker mit seiner „geistigen Kreation“ unter Vorgabe falscher Motivation und macht euren Verein zunichte. (Beispiel: SV Azubi)
Der Vorstand des SV Wacker Leipzig e.V. bedankt sich bei allen die uns unterstützen wollen.

Konto Sparkasse Leipzig
SV Wacker Leipzig
IBAN DE16 8605 5592 1090 0130 74
Betreff: SV Wacker gegen Stadt

Haben wir genug für eine Klage gegen das Amt, reichen wir über unseren Anwalt Arnd Hohnstädter Klage gegen die Stadt ein. Wir informieren auf unseren Seiten www.wackerbad.de und www.mariannenpark.de darüber.
Weiterhin bedanken wir uns im Namen aller auf der Sportanlage befindlichen Vereine, dass sie weiter Sport machen können und die einfachsten Dinge wie dem Duschen nach dem Sport nachkommen können.
Ferner bedanken wir uns bei Wolfgang Tiefensee (SPD) der uns in diese Lage gebracht hat und wegen dem Tausende nicht ins Freibad können und die Sportanlage Mariannenpark zum Politikum verkommen ist und so ungepflegt ist, wie noch nie. Für Dein Bemühen revanchieren wir uns am 24.09.2017 zur Bundestagswahl so laut, dass Du es in Thüringen hörst.
Vorstand SV Wacker Leipzig e.V.

29. Mai 2017
von Nadja
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Richtigstellung

Richtigstellung des SV Wacker Leipzig zu den Vorwürfen von Frau Kirmes, Leiterin des Amtes für Sport, in einem Interview bei der LIZ vom 7. Mai:

Am Maschendrahtzaun SV Wacker vor der Räumung? Ein Interview mit Kerstin Kirmes, Leiterin des Sportamtes Leipzig


Frage:
Was führte aus Sicht der Stadt konkret zur Kündigung des Pächters SV Wacker Leipzig und wird diese aufrechterhalten?“

Antwort: „Der Pachtvertragspartner hat sich in mehrfacher Hinsicht nicht vertragsgerecht verhalten. Den Abmahnungsgründen hat der SV Wacker schleppend, nur eingeschränkt bzw. nicht abgeholfen. Das betrifft beispielsweise die Verpflichtung, kommunalen Schulsport aufzunehmen, Nutzungsüberlassung durch Dritte von der Stadt sich vorab genehmigen zu lassen, Einnahmen daraus nachvollziehbar zu dokumentieren, vertraglich eindeutig definierte Abgaben (z.B. Grundsteuer) ordnungsgemäß zu leisten.

Insbesondere aber hat er eine Bedingung trotz mehrerer Mahnungen nicht erfüllt: die sach-, form- und fristgerechte Vorlage des Verwendungsnachweises zur anteiligen kommunalen Kostenerstattung für das Jahr 2015. Hier geht es um Steuergelder! Dieser Verwendungsnachweis ist laut Vertrag bis 30.06. für das Vorjahr zu erfüllen.

 

Richtigstellung

Der SV Wacker Leipzig hat bis 2016 Schulsport gefördert und eine Kündigung von uns gab es nie. Lediglich den Hinweis, dass die Anlage ohne Bezuschussung nicht gepflegt und somit für den Schulsport nicht ausreichend genutzt werden kann.

Ebenfalls teilten wir dem Mitarbeiter, Herrn Sklarek, Amt für Sport, 2017 mit, dass sich die Schulen die Schlüssel für den Eingang der Anlage bei ihm abholen können.

Beide Schreiben als Anlage 1 und 2 in Kopie anbei.

Nutzungsüberlassungen durch Dritte wurden angemeldet und genehmigt oder nicht. Die Vereine FFC Wacker Leipzig (Frauen vom Postspielverein Leipzig e.V.), PKM, BC Eintracht, Leipzig Vietnamesen e.V. wurden vom Postspielverein übernommen, waren also schon langjährig als Nutzer da. Hinzu kam später lediglich Rugby, der mit fünf Sportlern begonnen hatte und keiner wusste ob sich der Verein überhaupt entwickelt. Deswegen keinen Pachtvertrag, sondern eine Mitnutzung, die bei Nachweis von Mitgliederentwicklung in einen Mietvertrag münden soll. Dies war genauso mit Frau Rerich, Amt für Sport, abgesprochen.

Anlage 3 in Kopie mit bei Schreiben vom FVSL beweist das die Vereine schon da waren.

Einnahmen hieraus haben wir wie auch immer in den Jahren zuvor fristgemäß nachgewiesen, die Möglichkeit alle Originalbelege im Steuerbüro zu sichten, wurde eingeräumt. (E-Mail-Verkehr zwischen Stadt Leipzig und SV Wacker)

Vertraglich definierte Abgaben wurden geleistet, dank der Amtsleiterin sogar zu viel.

(Oberflächenwasser, Müllabfuhr wurden für die Pachtfläche des FC Inter gleich mit bezahlt, da das Amt eine Änderungsmitteilung seit 2014 nicht veranlasst hat und bis 2017 sogar verweigerte)

Die Grundsteuer wurde, obwohl wir dieses nicht müssen, entrichtet. Eine Aufforderung, die Grundsteuer vom dem Verein zustehenden Pflegekostenzuschuss abzuziehen, wurde verweigert.

Schreiben vom Finanzamt als Anlage 4 in Kopie bei.

Behauptung: „Und dass dies erfüllbar und kein Hexenwerk ist, beweisen zuverlässig alle unsere anderen 115 Pächter kommunaler Sportanlagen. Die monatelangen Ausflüchte und Verweigerung des Vereinsvorstandes, dieser Vertragsverpflichtung form- und fristgerecht nachzukommen, waren unzumutbar und belastet das Vertragsverhältnis außerordentlich. Deshalb musste dem SV Wacker gekündigt werden.

Richtigstellung

Dass die Abrechnung kein Hexenwerk ist, hat der SV Wacker seit 2011 jährlich bewiesen, als richtig abgezeichnet durch die Amtsleiterin. Warum ausgerechnet bei der Abrechnung 2015 das Amt nicht in der Lage ist, die Belege und die Abrechnung selbst zuzuordnen, entzieht sich unserer Kenntnis, aber es wurde uns so mitgeteilt.

Die Abrechnung der Einnahmen/Ausgaben zum Pflegekostenzuschuss erfolgte fristgemäß zum 30.6.2016. Lediglich der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb über die Gelder des Vereins wurde nicht fristgemäß abgerechnet. Dies hatte mehrere juristische Hintergründe, die, wie man am Beispiel der Grundsteuer sieht, auch berechtigt sind. Zu den juristisch offenen Fragen, die im Übrigen durch ein Urteil des Landgerichts Wacker gegen die Stadt Leipzig aufgeworfen wurden, erhielten wir bis heute keine plausible Antwort. Gelegenheit zur Einsicht in die Belege gab es trotzdem, sowie die Abrechnung vor dem Finanzamt. Hinzu kamen langfristige Krankheiten sowohl auf Seiten des Vorstandes des SV Wacker sowie der Steuerberaterin. Ebenso wurde die Bitte um Rückgabe der Unterlagen zur Korrektur vom Amt ebenfalls verzögert.

Frage:Wurde seitens des Pächters SV Wacker Leipzig e.V., namentlich Vorstand Holger Drendel, gegen die Kündigung geklagt?

Antwort: Dem Amt für Sport liegt seitens des SV Wacker Leipzig e.V. kein solches Schreiben vor.

Richtigstellung

Auf die Kündigung wurde seitens des SV Wacker bzw. seiner rechtlichen Vertretung, umgehend reagiert. Die Kündigung wurde zurückgewiesen und Frau Kirmes zu einer Stellungnahme aufgefordert. Es ist also keine Klage nötig.

Schreiben als Anlage 4 in Kopie anbei.

Frage:Wer ist als zukünftiger Pächter des Geländes des SV Wacker Leipzig seitens des Sportamtes vorgesehen?

Antwort: Es ist ein neuer Pächter notwendig, der ein plausibles, inhaltlich und wirtschaftlich fundiertes Konzept vorlegen kann. Ein Konzept, das dem Geist und der Konditionierung eines Sportpachtvertrages (1 Euro jährlicher Pachtzins!) entspricht. Das heißt im Klartext: keine Liegenschaftsverwaltung durch einen gemeinnützigen Verein – eine solche Konstellation ist ohnehin in sich widersprüchlich -, weil die Anlage für eigene sportliche Belange viel zu groß ist, deshalb durch eigene Nutzung nicht ausgelastet wird und zur Einnahmeerzielung an Dritte zur Nutzung vergeben wird.

Und zwar ohne Vorab-Zustimmung des Eigentümers, wie es der Pachtvertrag grundsätzlich vorsieht! Leider hat sich der SV Wacker Leipzig e.V. anders entwickelt als es zu seinem Pachtantritt abgesehen werden konnte (danach Wechsel der Nachwuchsmannschaften zu einem anderen Verein, Ausgründung des Frauen-Fußballs in einen eigenen Verein ….).

Richtigstellung

Erstens haben wir keine Liegenschaftsverwaltung betrieben, da, wie schon erwähnt, die Vereine bereits auf der Anlage waren.

Zweitens hat sich der SV Wacker ins Positive entwickelt, da bei Pachtvertragsabschluss 2011 der SV Wacker sieben Mitglieder hatte und 2017 mit drei eigenen Männermannschaften am Spielbetrieb teilnimmt.

Eine Erweiterung ist uns vom Hygieneamt der Stadt Leipzig seit 2015 untersagt, da die Kapazität ausgeschöpft ist. Das Schreiben liegt dem Amt für Sport vor, noch gerichtet an die ehemalige Mitarbeiterin, Frau Rerich.

Eine Kindermannschaft bzw. Frauen konnten also nicht in einen anderen Verein wechseln oder ausgegliedert werden, da sie nie da waren. Eine Übernahme vom Post SV war nie geplant, da dieser einen von der Stadt Leipzig genehmigten und abgestellten Mietvertrag mit uns hatte, bevor er sich auflöste.

Frage „Hat sich der FC Inter als Interessent für die gesamte Pachtfläche im Mariannenpark bei der Stadt Leipzig beworben?“

Antwort: „Nein, aber er hat sein Interesse – und zwar im Interesse des Sports und der Fairness – formuliert, dass die Situation rund um die Sportplatzanlage Mariannenpark wieder in ruhiges Fahrwasser kommt“

Anmerkung

Frau Kirmes verschweigt, dass der FC Inter sich noch gar nicht bewerben kann, da die Pachtanlage noch nicht zurückgegeben wurde. Vor der Abgabe einer Pachtfläche an den FC Inter gab es kein „unruhiges Fahrwasser“, stattdessen Sport und Fairness.

Eine Räumungsklage ist bis heute nicht eingegangen, trotz medial großer Ankündigung und wir werden die passenden Antworten, sollte sie doch noch kommen, mit unserem Anwalt Herrn Arndt Hohnstädter bereithalten.

 

Vielen Dank für das Interesse.

Vorstand SV Wacker Leipzig e.V.